| Wer früher schaltet,
kommt weiter Antworten
auf Fragen zur
Eco-Driving-Initiative
Was ist Eco-Driving?
Ein Fahrtraining im realen Straßenverkehr, bei
dem speziell ausgebildete Trainer praxisgerecht die
optimale Fahrökonomie vermitteln.
Was lernt man beim Eco-Driving-Training?
Einen ökonomischen, umweltverträglichen und
zugleich entspannten Fahrstil. Das Motto für diese
intelligente Eco-Driving-Fahrweise lautet daher: "Wer
früher schaltet, kommt weiter".
Was sind die Vorteile des
Eco-Driving-Fahrstils?
Eine Kraftstoffersparnis von im Durchschnitt 25 Prozent
(Spitzenwert: 70 Prozent); entsprechend weniger CO2-
und andere Emissionen, weniger Fahrstress, weniger Verschleiß
bei einem Mehr an Verkehrssicherheit - und das alles
ohne Zeitverlust. Auch bei einem Auto mit Automatik
kann man in der Eco-Driving-Fahrweise ähnlich viel
Kraftstoff einsparen.
Lässt sich der finanzielle
Spareffekt der
Eco-Driving-Fahrweise beziffern?
Im Eco-Driving-Fahrstil lässt sich der Kraftstoffverbrauch
im Schnitt um 25 Prozent senken. Der durchschnittliche
Deutsche fährt mit seinem Auto rund 12.000 Kilometer
pro Jahr und zahlt dabei für Kraftstoff mindestens
1.000 EUR. In diesem Beispiel ist man mit der Eco-Driving-Fahrweise
um jährlich 250 EUR günstiger unterwegs.
Wodurch unterscheidet
sich das Eco-Driving-Training von ähnlichen Angeboten?
Dieses Eco-Driving-Training findet im Gegensatz zu
vielen anderen Angeboten ausschließlich im realen
Straßenverkehr statt, und zwar in Begleitung eines
speziell geschulten und zertifizierten Trainers.
Wer sind die Partner des
DVR bei der
Eco-Driving-Initiative?
Der DVR kooperiert eng mit der Bundesvereinigung der
Fahrlehrerverbände. Nach dem Motto: "Eco-Driving
- managed by DVR" übernimmt der DVR die inhaltliche
und organisatorische Umsetzung des Programms. Der DVR
ist darüber hinaus für die Schulung und Zertifizierung
der Eco-Driving-Trainer verantwortlich - es handelt
sich dabei ausschließlich um hochqualifizierte
Fahrlehrer. Die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände
garantiert, dass diese Eco-Driving-Trainer flächendeckend
zur Verfügung stehen. "Eco-Driving - managed
by DVR" wird zur Zeit in Zusammenarbeit mit der
Ford-Werke AG" umgesetzt.
Welche Rolle spielen die
lizenzierten Trainer?
Die Trainer vermitteln die Eco-Driving-Trainingsinhalte
in Theorie und Praxis. Die Auswahlkriterien für
die Ausbildung zum Eco-Driving-Trainer sind streng.
Die Kandidaten müssen Fahrlehrer mit Seminarerlaubnis
sein. Sie durchlaufen beim DVR ein spezielles Eco-Driving-Weiterbildungsprogramm
mit anschließender Prüfung und Zertifizierung.
Insgesamt sind in Deutschland bislang rund 150 Eco-Driving-Trainer
lizenziert.
Wer kann an den Eco-Driving-Kursen
teilnehmen?
Eco-Driving richtet sich an zwei Zielgruppen: Privatfahrer
und Berufskraftfahrer (Fahrlehrer/Taxifahrer/Flottenkunden).
Teilnehmen kann also prinzipiell jeder, der eine gültige
Fahrerlaubnis hat.
Unterscheidet sich das
Eco-Driving-Training für die beiden Zielgruppen?
Ja. Der DVR schneidet das Training speziell auf das
Anforderungsprofil der jeweiligen Zielgruppe zu (einschließlich
der typischen Fahrstrecke). Ein weiterer Unterschied
ist die Gruppengröße: Der Kurs für Privatfahrer
ist kompakter und dauert vier Stunden bei drei Teilnehmern
und einem Trainer. Bei Eco-Driving Kompakt wird der
Teilnehmer in einem Einzeltraining über eine Stunde
betreut. Das Training für Berufskraftfahrer erstreckt
sich über fünf bis acht Stunden bei max. sechs
Teilnehmern und einem Trainer. Diese Berufskraftfahrer-Trainings
passt der DVR jeweils auf das individuelle Anforderungsprofil
der Teilnehmer an.
Wie läuft der vierstündige
Eco-Driving-Trainingskurs für Privatpersonen ab?
Jeder Teilnehmer fährt im realen Straßenverkehr
in einem Ford Fahrzeug, das einen Bordcomputer (Kraftstoffverbrauchs-Messgerät)
hat, eine definierte Strecke von mehreren Kilometern
Länge. Insgesamt geht es drei Mal auf diesen Parcours:
die erste Runde im herkömmlichen, bislang vom Teilnehmer
gewohnten Fahrstil (ohne Trainer). In der zweiten Runde
wird der Eco-Driving-Fahrstil nach der theoretischen
und praktischen Einführung in die Praxis umgesetzt;
jetzt ist der Trainer mit an Bord, der Tipps und Tricks
während der Fahrt erläutert. Die dritte Runde
fährt der Eco-Driving-Teilnehmer wieder ohne Trainer,
nun allerdings im Eco-Driving-Fahrstil. In der ersten
und dritten Runde wird der Kraftstoffverbrauch mit Hilfe
des Bordcomputers ermittelt. Das individuelle Eco-Driving-Potenzial
- und damit die reale Kraftstoffeinsparung - ergibt
sich im Vergleich der ersten mit der dritten Runde.
Im Durchschnitt sind dies 25 Prozent.
Wo finden die Trainingskurse
statt?
Eco-Driving Kompakt kann von autorisierten Fahrlehrern
praktisch überall realisiert werden. Die Trainingsveranstaltungen
werden flächendeckend in Deutschland angeboten.
Für die gesamte Veranstaltung besteht selbstverständlich
voller Versicherungsschutz.
Wo kann man mehr erfahren?
Wenn Sie mehr über Eco-Driving erfahren möchten,
wenden Sie sich bitte an den Deutschen Verkehrssicherheitsrat.
Ihr Ansprechpartner beim DVR ist Herr Kay Schulte (Telefon
0 30/ 22 69 18 44, E-Mail: eco-driving@dvr.de).
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